Saturday, 3. january 2009
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20:15
Wer sein Computer im "Griff" hat, der weiß, dass man ein paar nützliche Dinge nie
missen sollte:
Virenschutz
Firewall
und Backupprogramme.
Ein funktionierendes Konzept - auch unter Linux - funktioniert nur, wenn man zumindest einen Minimalplan inne hat. Dazu zählt, dass man eine Firewall zum Schutz vor Eindringlinge nützt, ein
Programm, wie zum Beispiel ClamAV zum Schutz vor Viren und anderem unnötigen Kram, Spam-Schutz und Virenschutz unter Thunderbird oder Evolution eingerichtet ist, wichtige Daten nicht nur auf der
Festplatte vorhanden sind und am Ende auch ein Backup-Programm, dass die Daten wieder herstellen können.
Sie haben eine Datenbank und darunter Tabellen, ein Klickt auf die falsche Taste und die Daten sich weg.
Ein gutes Programm, dass problemlos und kostenlos nutzbar ist, ist Areca. Die Installation ist einfach, und das starten, sofern man Java installiert hat, geht ohne Probleme von der Hand. Dazu muß
man nur das komprimierte Archiv dekomprimieren, auf einen Platz, zum Beispiel in /opt einrichten und dann in das Menü den Pfad zu areca.sh verlinken. Wenn man als "root" auch noch die anderen
Nutzer mitsichern will, schreibt man einfach gksu pfad /areca.sh. Dann hat man die Möglichkeit komplette Ordner und Dateien zu sichern.
Ich würde hier vorschlagen, die wichtigsten Ordner und Dateien im home-Verzeichniss und /etc zu sichern, gerade dann, wenn man innerhalb von /etc Änderungen vornehmen will.
Das Sichern sollte auf nicht auf der Festplatte vorgenommen werden. Hierzu eignen sich externe Platten, USB-Sticks, Cards, oder CD/DVD's.
Wenn man in cron ein Startprogramm schreibt, wird zumindest zu einem vorbestimmten Zeit auch Areca gestartet. Denn und dass ist der einzige Nachteil, Areca verfügt nicht über die Möglichkeit im
Hintergrund automatisch backups vorzunehmen.
Die Einstellungen in Areca sind einfach. Auch das Einrichten der Backup-Verzeichnisse und die Ziele festlegen hat man schnell heraus.
Dabei funktioniert das Programm, entgegen der Internetinfo auf Deutsch!
Leider ist Areca bei keiner mir bekannten Linux-Distr. dabei. Die mitgelieferten Programme sind meist nur englisch, oder arbeiten längst nicht so einfach und sicher wie dieses Programm.
Deshalb mal ausprobieren. Eine Viertelstunde arbeiten, bis alles klappt ist immer noch besser, als verlorene Daten neu erarbeiten zu müssen.
Noch ein Tipp! - Wenn man zum erstenmal ein Backup durchgeführt hat, dann starten Sie die Wiederherstellung an einen anderen Ort auf Ihrer Festplatte und prüfen Sie ob das Ergebnis mit Ihren
Vorstellungen identisch ist. Dass ist besser, als böse Überraschungen.
von Walter Eisenhauer
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